Die Fachoberschule (FOS)

Die Fachoberschule (FOS)

Die FOS – Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung – wird in zwei verschiedenen Formen angeboten und unterrichtet und zwar in der zweijährigen Organisationsform A und in der einjährigen Organisationsform B.

Ziel beider Organisationsformen ist die Fachhochschulreife bzw. das Fachabitur. Die Fachhochschulreife berechtigt neben dem Zugang zur Fachoberschule zusätzlich zum Studium in allen Bachelor- Studiengängen an den Universitäten.

Die Organisationsform A Die Organisationsform B
Aufnahme:

Um in der FOS aufgenommen zu werden braucht es einen Realschulabschluss mit mindestens den Noten 3, 3, 4 in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik oder das Versetzungszeugnis in die gymnasiale Oberstufe. Die Noten aus einer integrierten Gesamtschule werden je nach Kursniveau umgerechnet.
Desweiteren sollten vorliegen: eine Eignungsfeststellung der abgebenden Schule, die Zusage zu einem Praktikumsplatz und eine Berufsberatungsbescheinigung.

Aufnahme:

Aufnahmevoraussetzung in die einjährige Organisationsform B der FOS sind neben den Abschlußnoten der Realschule wie in Form A vor allem die berufliche Erfahrung des Bewerbers.

In der Regel wird diese durch den erfolgreichen Abschluss eines „einschlägig anerkannten Ausbildungsberufs” nachgewiesen. Andere Regeln können dies ersetzen. Dies auszuführen, führt an dieser Stelle zu weit. Wir beraten gern im Einzelfall.

Unterricht:

Auch die Ausbildung in der FOS folgt dem Gedanken des dualen Systems.

Allerdings verteilen sich die Gewichte in den zwei Ausbildungsjahren unterschiedlich.

Im ersten Jahr sind die Schülerinnen und Schüler zwei Wochentage in der Schule, drei Wochentage im Betrieb, am Praktikumsplatz.

Das sogenannte gelenkte Praktikum wird zwischen unserer Schule und der Praktikumsstelle schriftlich vereinbart. Es beginnt jeweils am 1. August und dauert bis zum Ende der vorletzten Woche vor den Sommerferien.

Unterricht:

Der Unterricht in der Schule ist für beide Organisationsformen der FOS in diesem einen Jahr vor der Prüfung zur Fachoberschulreife gleich. Zwei Drittel der Wochenstunden sind den traditionellen Fächern vorbehalten (Deutsch, Mathematik, Englisch usw.), ein Drittel den beruflichen Lernbereichen, wobei die Arbeit mit und am PC ebenso wichtig ist wie das Kennenlernen der wirtschaftsenglischen Sprache.

 

 

Der Schüler (Praktikant) hat mindestens zwei Tätigkeitsberichte vorzulegen. Der Betrieb erstellt am Ende ein Zeugnis, das Aussagen über die fachliche Qualifikationen, Präsenz und Leistungsbereitschaft, selbständiges Arbeiten, Teamfähigkeit u.a. macht.An den zwei Schultagen werden die tradionellen Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Politik und Wirtschaft sowie ein 4-stündiger beruflicher Schwerpunkt unterrichtet.

Im zweiten Jahr findet die gesamte Ausbildung in der Schule statt, wobei von den

30-32 Wochenstunden nur noch ein Drittel dem beruflichen Schwerpunkt gewidmet ist.

Abschluss:

Am Ende des Schuljahres wird durch schriftliche und mündliche Prüfungen die Fachhochschulreife, das Fachabitur, erworben.